Die Pubertät – bei vielen Eltern löst der Gedanke an diese Zeit mulmige Gefühle aus. Wird es gelingen, den Kontakt zu den eigenen Kindern zu halten? Wie geht man am besten mit den starken Stimmungsschwankungen von Pubertierenden um? Und wie hält man sie von falschen Freunden, Alkohol- und Drogenmissbrauch fern?

Die Pubertät gehört zu den wichtigsten Lebensphasen. Sie markiert den Übergang von der Kindheit zum Erwachsenenalter. Die jungen Menschen erfahren in dieser Zeit zahlreiche Änderungen – körperlich, emotional und sozial. Die Jugendlichen suchen ihren Platz in der Welt. Dazu nabeln sie sich von ihren Eltern ab und wenden sich gleichaltrigen Bezugspersonen zu.

Mit der Pubertät endet die Erziehung

Für die Eltern ist die Pubertät ihrer Kinder von Kontroll- und Liebesverlust geprägt. Nicht selten führt das zu Identitätskrisen. Die ohnehin schon angespannte familiäre Situation spitzt sich weiter zu. Eines sollten sich Eltern allerdings stets vor Augen halten: Egal, wie frech ihre Kinder zu ihnen sind – sie meinen es nicht böse. Und obwohl sie die Hilfe ihrer Eltern vordergründig ablehnen, brauchen sie diese mehr denn je.

Es liegt an den Eltern, in der Pubertät den Kontakt zu ihren Kindern aufrecht zu erhalten. Dazu bedarf es einer großen Portion Gelassenheit. Denn es gehört zur Pubertät, dass die Jugendlichen über die Stränge schlagen und gezielt Regeln brechen. Die Versuchung ist groß, dass Eltern in den Herrschaftsmodus fallen. Mit der Folge, dass ihre pubertierenden Kinder noch mehr Kontra geben.

Kompetente Beratung für Eltern

Häufig fühlen sich Eltern mit der Pubertät ihrer Kinder komplett überfordert und allein gelassen. Der Bedarf an Beratung und Hilfe ist jedoch groß.

Das WIFI Tirol bietet die Ausbildung Family-Support-Elterntraining an. Family-Support-Elterntrainer/innen helfen Eltern, ihre Kinder in der Entwicklung zu fördern, eine liebevolle Beziehung zu ihnen aufzubauen und Verhaltensauffälligkeiten vorzubeugen. Sie zeigen Strategien und erprobte Möglichkeiten auf, Jugendliche in der Pubertät liebevoll zu begleiten. Ihr Wissen geben sie u.a. in Schulen, Eltern-Kind-Zentren und Familien-Einrichtungen weiter.

Interessiert?

Auf unserer Website finden Sie mehr Information zum Lehrgang Family-Support-Elterntraining.