Um als Führungskraft erfolgreich zu sein, braucht man heute mehr als Fachkompetenz. Einfühlungsvermögen, Kommunikationsgabe und Entscheidungsfreude sind die Faktoren, auf die es in punkto Führung ankommt.
Noch vor wenigen Jahren pflegten viele Führungskräfte einen autoritären Stil nach dem Motto: „Ich schaffe an, die Mitarbeiter spuren.“ Ihr Augenmerk lag auf Auftragslage, Produktionsprozessen und Kosten. Zwischenmenschliche Beziehungen und die systemische Struktur des Unternehmens spielten im Leadership keine Rolle. Doch die Zeiten haben sich geändert. Chefinnen und Chefs, die alles allein machen wollen, tun sich immer schwerer, der Komplexität des Geschäftslebens im Alleingang gerecht zu werden. Hinzu kommt, dass sich Selbstverständnis und Ansprüche von Arbeitnehmern geändert haben: Sie möchten den Sinn in dem erkennen, was sie tun. Und – ganz wichtig – sie lehnen es ab, bevormundend behandelt zu werden.

Unternehmen systemisch führen

Führungskräfte sind gut beraten, wenn sie ihr Unternehmen als System begreifen. Nur so kann es ihnen gelingen, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Höchstleistungen zu motivieren. Gefragt ist ganzheitliches Denken, um die Fähigkeiten von Mitarbeitern und Kunden zu erkennen und deren Zusammenarbeit effizient zu gestalten. Damit gelingt es Managerinnen und Managern auch, ihren Angestellten zu vermitteln, dass sie Teil eines großen Ganzen sind – sie erkennen den Sinn in ihrem Tun.    

Führungskräfte müssen lernen, Unternehmen als Organismen zu begreifen. DI Kambiz Poostchi

Lehrgangsleiter

Mitarbeiter zu Bestleistungen motivieren

Die zentrale Kompetenz zukunftsorientierter Managerinnen und Manager besteht darin, die ungenutzten Potenziale von Mitarbeitern zu aktivieren, um die Unternehmensziele zu erreichen. Ein Befehlston ist dafür nicht nötig, ganz im Gegenteil. Gefragt sind vielmehr ausgeprägtes Einfühlungsvermögen, Kommunikationsfähigkeit, Selbstführungskompetenz und das Schaffen einer lernfördernden Feedbackkultur. Erfolgreiche Manager verstehen es zudem, gewinnbringend mit Konflikten umzugehen.
Die Aufgabe, ein Unternehmen zu führen, gleicht dem Dirigieren eines Orchesters. Andrea Czerny

Produktmanagerin WIFI Tirol

„Das Leiten eines Unternehmens oder einer Abteilung heißt, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Erfolg zu ermöglichen und fördernd zur Seite zu stehen“, erläutert WIFI-Produktmanagerin Andrea Czerny. „Ähnlich wie beim Dirigieren eines Orchesters liegt es in der Verantwortung der Führungskraft, dass die einzelnen Musiker wohlklingend zusammenspielen.“

Beruflich in Führung gehen

Die Seminarreihe Führungskompetenz am WIFI Tirol vertieft das Führungs-Know-how  von Unternehmern und Führungskräften. Die fünf Module des Lehrgangs reichen von der Definition der eigenen Rolle über Führungsmethoden und Motivationsinstrumente bis hin zum Konfliktmanagement. Die Trainer sind erfolgreiche Leader aus der Wirtschaft, die ihr Wissen und ihre Erfahrung gerne weitergeben.

Mehr Information finden Sie unter tirol.wifi.at/management.