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Opbacher setzt auf maßgeschneiderte Weiterbildung vom WIFI Tirol | WIFI Blog
Der Tiroler Installationsbetrieb Opacher steht seit 45 Jahren für Qualität mit Weitblick. Das Familienunternehmen bietet seinen Kundinnen und Kunden maßgeschneiderte Lösungen und setzt auch in der Weiterbildung seiner Mitarbeiter:innen auf individuell abgestimmte Bildungsangebote, die den spezifischen Anforderungen des Betriebs gerecht werden.
Was einst als klassischer Installationsbetrieb begann, hat sich über die Jahrzehnte zu einem modernen Full-Service-Anbieter entwickelt – und mit dem Unternehmen ist auch die Bedeutung interner Weiterentwicklung gewachsen. Heute ist sie ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur. Dieter Monz, Personalentwickler und Lehrlingsbeauftragter bei Opbacher, gibt Einblicke, warum die Firmen Intern Trainings vom WIFI Tirol für das Unternehmen unverzichtbar geworden sind.
Das Unternehmen wurde vor 45 Jahren gegründet – was hat sich in dieser Zeit verändert?
In 45 Jahren hat sich die Branche stark verändert – von der klassischen Installationsarbeit hin zu hochkomplexen Systemlösungen in der Gebäudetechnik. Gleichzeitig ist der Wettbewerb um Fachkräfte deutlich intensiver geworden. Früher war es selbstverständlich, dass Betriebe Lehrlinge fanden – heute müssen wir aktiv und kreativ werden, um junge Menschen zu begeistern. Weiterbildung ist dadurch kein „Zusatz“ mehr, sondern Teil unserer DNA. Heute geht es darum, Mitarbeiter:innen kontinuierlich zu begleiten, zu fördern und ihnen Entwicklungsperspektiven aufzuzeigen.
Wie viele Lehrlinge bilden Sie aus, und wo liegen die aktuellen Herausforderungen bei der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften bzw. bei der Rekrutierung?
Aktuell bilden wir rund 30 Lehrlinge in verschiedenen Berufen aus – von Installations- und Gebäudetechnik über Betriebslogistik bis hin zur Konstruktion. Die größte Herausforderung liegt darin, junge Menschen überhaupt für das Handwerk zu begeistern. Viele wissen gar nicht, wie vielfältig und modern dieser Beruf ist. Gleichzeitig erfordert die Ausbildung heute viel mehr Begleitung, Motivation und Struktur. Auch bei der Weiterbildung von Fachkräften müssen wir flexibel bleiben – gerade, weil Baustellenalltag und Zeitdruck eine gute Planung verlangen.
Dieter Monz und Daniel Gostner, Leiter der Firmenkundenbetreuung am WIFI Tirol.
Welche Rolle spielen die maßgeschneiderten Weiterbildungen vom WIFI Tirol für Ihren Betrieb?
Die Zusammenarbeit mit dem WIFI besteht bei uns schon seit vielen Jahren – vor allem im Bereich der Erwachsenenbildung, aber zunehmend auch in der Lehrlingsausbildung.
Das WIFI ist für uns ein verlässlicher Partner, wenn es um praxisnahe Weiterbildung geht. Der große Vorteil liegt in der Kombination aus theoretischer Kompetenz und individueller Anpassung an unsere Unternehmensrealität.
Gerade firmeninterne Kurse bieten die Möglichkeit, auf unsere Abläufe, Strukturen und Herausforderungen gezielt einzugehen – das spart Zeit, sorgt für hohe Akzeptanz und bringt spürbare Ergebnisse.
Warum sind maßgeschneiderte Trainings und individuelle Weiterentwicklungsmöglichkeiten heute so wichtig?
Standardlösungen reichen in vielen Bereichen einfach nicht mehr aus. Mitarbeitende erwarten heute, dass Weiterbildung zu ihnen passt – fachlich, zeitlich und methodisch. Maßgeschneiderte Trainings sind daher ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Besonders positiv erleben wir, wenn Trainings auf reale Fälle aus unserem Unternehmen eingehen. Das sorgt nicht nur für Praxisnähe, sondern stärkt auch den Teamzusammenhalt, weil gemeinsam an konkreten Lösungen gearbeitet wird.
Wie haben Sie Weiterbildung in Ihrem Unternehmen verankert?
Weiterbildung ist bei uns nicht nur ein Schlagwort, sondern gelebte Unternehmenskultur. Sie beginnt bei unserer Opbacher Lehrlingsakademie, reicht über technische Schulungen bis hin zu Führungstrainings oder persönlichen Entwicklungsthemen. Wir sehen Weiterbildung als Investition in Menschen – und damit in die Zukunft unseres Unternehmens. Unser Leitsatz „Als Firma denken. Als Familie handeln.“ spiegelt sich auch in unserem Ansatz wider: Wir wollen, dass sich unsere Mitarbeiter:innen fachlich und persönlich weiterentwickeln können.
Sie haben im Rahmen der WIFI FIT-Kampagne 2024 einen Online-Kurs zum Thema KI mit Fokus auf HR gewonnen. Was haben die Personalverantwortlichen und die Geschäftsführung daraus mitnehmen können?
Der Kurs hat gezeigt, wie breit das Thema KI auch im HR-Bereich anwendbar ist – von der Bewerberkommunikation über die Analyse von Recruiting-Daten bis hin zur internen Wissensvermittlung. Wir haben erkannt, dass KI nicht ersetzt, sondern unterstützt – etwa durch Zeitersparnis in der Vorbereitung oder in der internen Weiterbildung. Für uns war das ein wichtiger Impuls, das Thema aktiv weiterzuverfolgen und Schritt für Schritt in den Arbeitsalltag zu integrieren.
Welche Auswirkungen wird das auf die Weiterbildung im Unternehmen in Zukunft haben?
Ich denke, Weiterbildung wird künftig noch individueller, digitaler und vernetzter werden. KI kann dabei helfen, Lerninhalte gezielter bereitzustellen und Fortschritte messbar zu machen. Trotzdem bleibt der persönliche Aspekt entscheidend – gerade im Handwerk. Wir werden also weiterhin auf eine Kombination aus digitalem Lernen, praktischer Erfahrung und persönlicher Begleitung setzen. Das WIFI bleibt dabei für uns ein wichtiger Partner, weil es diese Brücke zwischen moderner Technologie und praxisnahem Lernen hervorragend schlägt.
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